Wanderung durch das Weiberner Tuffsteingebiet

Art: Rundweg   GPS-Download:
Streckenlänge: 6 km   tuff01.gpx
Dauer: ca. 1,5 Std    tuff01.gdb
     
Charkteristik:   Interessante Anlaufpunkte:
  • 30% befestigt (Asphalt o.ä.)
  • 5 % befestigte Waldwege
  • 65 % naturbelassene Feld- und Waldwege
    (Benutzung auch durch Land- u. Forstwirtschaft)
Die Wege werden bei Bedarf gemulcht, bzw. gemäht.
 
  • Tuffsteinschaufenster
  • Museumsinsel
  • ehemalige Bimsgrube
  • Windpark
  • Steinbrüche in der Weichley sowie in der Windkaul

Wegbeschreibung: Wandern durch das Weiberner Tuffsteingebiet

Startpunkt unserer Wanderung ist der Tuffsteinwanderparkplatz in Weibern am Ortseingang von der A61/B 412 kommend. Wir biegen linksseitig gegenüber vom Steinkran in den 1. Feldweg ein. Nach 300 Metern passieren wir die Museumsinsel (Heimstatt des Steinhauervereins). Hier finden an Wochenenden oftmals Schnupperkurse für interessierte Hobbysteinmetze statt. Nach weiteren 300 Metern erreichen wir zwei stillgelegte Steinbrüche. Hier kann der Wanderer sich von der Mächtigkeit der Tuffvorkommen sowie den früher oftmals beschwerlichen und gefahrvollen Arbeiten im Bruch überzeugen (Station 12 des Geopfades Oberes Brohltal).

Wanderung durch das Weiberner Tuffsteingebiet

Wir gehen weiter leicht bergan durch einen Nadelwald und erreichen das Wiesental "In der Löh". Wir folgen dem dortigen Teerweg weiter bergan bis zum steinernen Wegweiser "Auf Hatzefeld" im Windpark Weibern/ Rieden.
Es besteht hier die Möglichkeit, dem Teerweg ca. 500 Meter nach rechts folgend die aufgelassene Bimsgrube mit einer geologisch wertvollen Wand zu besichtigen. Unsere generelle Route führt jedoch bergan über den Schotterweg zur "Hohen Ley" (Eifelvereinswanderweg 12 in Richtung Wehr). Wir erreichen den mit 537 m ü. NN höchsten Punkt der Strecke. Vor der nun zu umrundenden Waldspitze besteht eine Rastmöglichkeit. Dem Wanderer bietet sich ein herrlicher Rundblick.

Wir folgen dem unbefestigten Wirtschaftsweg zur linken für ca. 800 Meter, und gelangen zum Flurdistrikt "Auf Gullscheid" (weitere Rastmöglichkeit). Dem geneigten Auge erschließt sich ein unvergleichlicher Ausblick über Weibern, Engeln, dem Bergfried der Burgruine Olbrück sowie den vorgelagerten Bergkegeln wie z.B. der Hohen Acht, dem Schöneberg, Engelner Kopf, Perlerkopf oder Lehrenkopf. Bei guter Fernsicht sind auf der rechtsrheinischen Seite der Petersberg und das Siebengebirge zu erkennen.

Unser Weg führt uns weiter zur Feldflur "Weichlay". Wir gelangen bergab zu den Tuffsteintagebrüchen Ursula I und Fronert. Im Tagebau Ursula I wird mit modernster Technik Tuffstein abgebaut und vorwiegend zu Schüttgut vermahlen (Zuschlagsstoff für die bau- oder chemische Industrie; jedoch auch für Futter- und Düngemittel). Im Betrieb Fronert finden in den Sommermonaten Steinhauerkurse und Symposien statt. Wir durchschreiten das Betriebsgelände, und gelangen zur Landstraße 114 die wir überqueren. Dem örtlichen Rad- und Fußweg folgen wir bergab zum Start- und Zielpunkt der Tour.

Nach Abschluss der Wanderung bieten sich das örtl. Museum (Steinmetzbahnhof) sowie die kath. Pfarrkirche zur Besichtigung an. Ebenso lädt die örtl. Gastronomie zu Rast und Einkehr ein.

Wandern rund um Weibern