Ein Sprichwort aus Weibern geht um die Welt

von Heinz Winden

veröffentlicht anlässlich des 50-jährigen Damen-Handball-JubiläumsJosef Winden Dom Köln

TuS Weibern 2018

In jener Zeit, als im 2. Jh. n. Chr. Kaiser Hadrian in Rom herrschte, als der Vinxtbach die Grenze (lat. fines à vinxt) zwischen den römischen Provinzen Germania Superior (Obergermanien) und Germania Inferior (Untergermanien) bildete und in Mogontiacum (heutiges Mainz), Provinzhauptstadt Obergermaniens, der Provinzstatthalter Titus Claudius Quartinus residierte, begab es sich, dass römische Offiziere (Centurien) am östlichen Rand der Hocheifel (eiflensis pagus) im Tal des Goldbachs (rivus aureus) römische Gutshöfe, sogenannte villae rusticae, errichteten, die mit den Siedlungen der Einheimischen zu einem vicus (Marktdorf für Steinmetzfabrikate, Fische, Pferde) zusammenwuchsen. Warum gerade hier? Imposante Tuffsteinbrüche und

exzellente Handwerker hatten hier schon seit Jahrtausenden zum Bau steinfester Behausungen geführt. Zudem war das malerische Drei-Täler-Eck mit zahlenreichen Quellen von hoher Wasserqualität gesegnet, die größere Weiher (lat. viveres) und den Ausbau einer intensiven Fischzucht ermöglichten, die sehr bald in der ganzen römischen Legion bis hin zum Limes geschätzt wurde. Aus dem Wort „viveres“ entstand dann im Laufe der mittelfränkischen Sprachentwicklung der heutige Ortsname „Weibern“. Im Jahr 1968 stellte der Kempenicher Chronist M. B. in einer Vereins-Festschrift fest, dass im Mittelalter die „Kempenicher Herrschaft“ (Burg Kempenich) den Namen „Weibern“ kreiert habe, weil in diesem Ort die schönsten Mädchen und Frauen

Geologischer Traumblick

Aufwertung des „Tuffsteinweges“ auf dem Riedener Berg oberhalb von Weibern

Er war „in die Jahre gekommen“: Ein besonderes geologisches Highlight „Auf Hatzenfeld“ drohte durch eine die Sicht versperrende erfolgte Umwallung mit Zaun, in Vergessenheit zu geraten. Gemeint sind damit die Abbauwände in der Bimsgrube Wolf.

Dank bemerkenswertem Engagements einiger Eifelvereinsmitglieder aus Weibern konnte die attraktive geologische Wanderroute O, der Tuffsteinweg, wieder „auf Vordermann gebracht werden“. Die Mängel vor Ort wurden abgestellt, die Wegesicherheit erhöht und die Ausschilderung der Strecke optimiert.

Aussichtspunkt Bimsgrube

Auf Initiative und unter tatkräftiger Mitarbeit der ortsansässigen Wegewarte des Eifelvereins wurde an der ehemaligen Bimsgrube in Weibern ein Aussichtspunkt geschaffen.

Bimsgrube Aussichtspunkt

Fronleichnam

Alle Pfarrangehörigen, besonders die Kinder und Jugendlichen, waren herzlich eingeladen Christus, in Gestalt des eucharistischen Brotes, durch unser Dorf zu begleiten. Nach dem Festamt erhielten sie während der Prozession den Segen an den Altären.

Nachruf Pater Nikolaus

 

 

Nachruf

 

Die Ortsgemeinden Weibern trauert um

Pater Nikolaus Herden,

der am 22. Mai 2018 im Alter von 89 Jahren in Werne verstorben ist.

Im Jahr 1978 kam Pater Nikolaus zur Pfarrgemeinde Weibern. Er leistete bis zum Jahr 2004 insgesamt 26 Jahre einen wertvollen seelsorgerischen Dienst in der Pfarrgemeinde Weibern, bevor er in Mendig die Betreuung eines Seniorenheims übernahm.

Die Bürgerinnen und Bürger verlieren mit Nikolaus Herden einen beliebten, humorvollen und immer optimistischen Seelsorger.
Vieles wird in der Pfarrgemeinde Weibern fest an das Wirken von Pater Nikolaus erinnern, sei es die Restaurierung des Turmes der alten Kirche, die Erweiterung des Katholischen Kindergartens aber auch die schönen Fahrten mit den Jugendlichen und den Mitgliedern des Seniorentreffs.

Wir haben Pater Nikolaus viel zu verdanken und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Den Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.

Weibern, 23.05.2018

Peter Josef Schmitz

Ortsbürgermeister

Nachruf P. Nikolaus Herden

Provinzialat der Arnsteiner Patres

Kardinal von Galen Straße 3 - 59368 Werne

 

P. Nikolaus Herden wurde am 28. Dezember 1928 in Bad Charlottenbrunn in Schlesien geboren. In der Taufe erhielt er den Namen Josef. Er besuchte dort die Volksschule und später die Missionsschule unserer Patres "Christus Rex" in Falkenhain. Er und seine Familien hatten es nicht leicht. Die Missionsschule "Christus Rex" wurde von den Nazis geschlossen, der Vater fiel im Krieg und 1946 wurde die Mutter mit den 6 Kindern vertrieben und fand in Koblenz Aufnahme. Der junge Josef Herden konnte im Johanneskloster die abgebrochene Schulbildung wieder aufnehmen und vollendete 1952 mit dem Abitur seine schulische Ausbildung. Das Noviziat machte er in Burgbrohl, Die ersten Gelübde legte er 1953 und erhielt

Auszeichnung für den Steinhauerverein Weibern

Eine Feierstunde am Dienstagabend, 08.05.2018 im Kreishaus Ahrweiler. Drei Ehrenplakette des Kreises Ahrweiler 2018Organisationen aus dem Kreisgebiet wurden mit der Ehrenplakette des Kreises Ahrweiler ausgezeichnet. Diese wird per Kreistagsbeschluss seit 1985 verliehen. Kreisbeigeordneter Horst Gies übergab die Plakette an Norbert Kraus den Vorsitzenden des Steinhauervereins Weibern. In seinen Laudationes würdigte Gies das Wirken des Vereins.

Der Steinhauerverein Weibern habe es sich seit 1994 zur Aufgabe gemacht, die Traditionen des historischen Steinmetzhandwerks zu bewahren. Weiberner Tuff werde als Naturwerkstein weit über die Region hinaus geschätzt, sagte Gies:

Neuer Flyer der Gemeinde Weibern

Unter dem Motto „Weibern ein Dorf mit Zukunft“ präsentiert die Ortsgemeinde Weibern einen neuen Flyer, der zahlreiche Attraktionen des Tuffsteindorfes zeigt. So sind u.a. ein Steinbruch, das Tuffsteinzentrum, die Bearbeitung des Tuffs sowie  die Talaue und der Steinmetzmetzbahnhof mit seinem Tuffsteinmuseum dem Material gewidmet, das Weibern auf einzigartige Weise geprägt hat. Im Zentrum der Darstellungen steht ein Bild der Mariensäule, wie man sie noch nie gesehen hat. Die neue Technik macht es möglich, mit Hilfe einer Drohne kann man die Marienstatue jetzt von oben bewundern. Aber auch der Handballsport und das Freizeitbad finden ihre Würdigung.

Für die gelungene Gestaltung bedankt sich die Ortsgemeinde bei Herrn Bernhard Risse von Creative Moments, der in der Weiberner Eichertstraße sein Atelier betreibt.

Flyer der Ortsgemeinde WeibernHerrn Bernhard Risse bei der Überreichung der Flyer an Ortsbürgermeister Peter Josef Schmitz.

 

Veröffentlichung bis 06.09.2018

Dreck-Weg-Tag

TuS-Jugend unterstützt „Dreck-Weg-Tag“ in Weibern

 

 

Eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen der TuS-Jugend traf sich am 14. April  um 9:00 Uhr morgens mit Trainern und Betreuern an der Robert-Wolff-Halle zur alljährlichen Putzaktion in der freien Natur.

Toll war, dass sich auch die CDU-Fraktion des Gemeinderates an der Aktion beteiligte und zwei Traktoren mit Laderampe und Hänger zur Verfügung stellte. Somit konnten fünf Trupps losgeschickt werden, um Straßen und Wegränder vom Müll zu befreien.

Die Kritiker

Baugebiet Ahlenbuch II

Bauland in Weibern

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den letzten Jahren sind viele neue Häuser in Weibern errichtet worden, weitere werden zurzeit gebaut. Hiervon ist auch das Baugebiet "Auf Ahlenbuch II" betroffen, hier sind alle Grundstücke veräußert bzw. für zukünftige Käufer reserviert.
Um auch weiterhin interessierten Bauherren Bauland anbieten zu können,