Steinewerfer

Jugendliche Steinewerfer gefährden Anwohner - Toleranzgrenze ist überschritten!

Wer kennt sie nicht, die schöne Aussichtsbank am Steinbruch oberhalb des Steinbruchkrans am Ortsausgang von Weibern. Sie ist nicht nur für Touristen ein Anziehungspunkt, auch Einheimische verweilen oft dort oben, um den Blick über das Steinmetzdorf zu genießen. Das gilt auch für die Jugendlichen, die dort gerne am Abend in fröhlicher Runde sitzen. Die meisten von ihnen hinterlassen diesen schönen Fleck sauber und verhalten sich angemessen.

Aber leider gibt es auch unrühmliche Ausnahmen.

Einzelne Jugendliche werfen immer wieder Steine auf die darunter liegenden Häuser und die Bebauung im Umfeld des Krans. Hier werden ganz bewusst Personen und Sachbeschädigungen in Kauf genommen. Erst kürzlich wurden Steine in Pflastersteingröße auf die Anliegergrundstücke geworfen. Zum Glück wurden keine Personen getroffen, aber diese Steine sind für die Einwohner lebensgefährlich! Hier ist die Toleranzgrenze für jugendlichen Leichtsinn bei weitem überschritten und die Gemeinde wird dieses unverantwortliche Verhalten nicht länger dulden. Einige Steinewerfer wurden bereits auf frischer Tat ertappt und zur Rede gestellt. Ein allerletztes Mal wurde von einer Anzeige abgesehen. Aber ab sofort wird die Gemeinde jeden weiteren Steinewerfer zur Anzeige bringen und eine strafrechtliche Verfolgung veranlassen.

Wir bitten die Weiberner Bürger mit aufzupassen und Steinwerfer sofort der Gemeinde zu melden. Auch Eltern bitten wir, auf ihre Kinder entsprechend einzuwirken und ihnen die Konsequenzen ihres Handelns vor Augen zu führen. Das Ordnungsamt und die Polizei werden zukünftig Kontrollen durchführen, um weitere Gefährdungen der Anwohner zu verhindern. Es wäre schade, wenn wir wegen einigen wenigen unbelehrbaren Jugendlichen eine bei allen beliebte Bank entfernen müssten.

Leider wurde auch am Brunnenhaus in der Talaue zum wiederholten Mal eine Fensterscheibe eingeworfen. Auch dies wird die Gemeinde zukünftig zur Anzeige bringen. Dem letzten Verursacher bieten wir noch die Möglichkeit, sich bis zum 31.03.2021 bei der Ortsgemeinde zu melden, ansonsten werden wir auch diesen Vorfall zur Anzeige bringen. hr