Gruppe „Weibern packt an“ erneuert Teilstück des Zauns am Freizeitbad Brohltal

Für die „Gruppe Weibern packt an“ war es selbstverständlich auch im Freizeitbad Brohltal zwischen Kempenich und Weibern mit anzupacken. Am Dienstag den 3. Mai traf sich die Gruppe mit den Gemeindearbeitern aus Weibern und dem Unternehmer Rainer See um einen neuen Stabgitterzaun zum Waldgebiet zu setzen. Die erforderlichen Gerätschaften stellte Rainer See zur Verfügung. Der neue Zaun wurde um ca. 20 Meter in Richtung Liegewiese versetzt. Damit wird dieser bei möglichen Windbrüchen durch Bäume des angrenzenden Waldes nicht beschädigt. Die vorhandene Liegewiese im Freizeitbad wird durch die Maßnahme jedoch nicht verkleinert. Vor dem „Zaunprojekt“ war dort eine ungenutzte Teilfläche die im Bewuchs verwildert war. Diese wurde zuvor von der Firma Meid aus Glees mit Spezialmaschinen von Totholz und Baumstumpfresten befreit. Somit sieht auch dieser Bereich wieder ansehnlicher aus, als zuvor. Die Firma Meid hatte auch den Zaun zum Waldgebiet von Wildwuchs befreit. Somit ist auch der alte Pfad zur Kempenicher Burg wieder für Wanderer nutzbar.

Die „Gruppe Weibern packt an“ Franz Nett, Elmar Dölle, Lothar See und Raimund Schmitz,

die Gemeindearbeiter Andreas Heilig und Willi Wilms sowie Rainer See mussten mit einem speziellen Bohrgerät 16 Fundamentlöcher ca. 60 cm tief in Folge für die Zaunposten erstellen. Damit der Stabgitterzaun auch langlebig gegen ungebetene Eindringlinge wie Wildschweine von außen geschützt ist. Mit Spezialbeton, der schnell abbindet, wurden die Zaunelemente (2,50 lang u. 2,03 Meter hoch) nach und nach in Folge gesetzt. Hier waren viele Hände erforderlich und jeder Handgriff musste sitzen, damit der Zaun in Flucht, Lot u. standsicher war. Am frühen Nachmittag hatte die Gruppe die zu verrichteten Arbeiten durchgeführt, kalkuliert waren zwei Arbeitstage mit dem Unternehmer. Also auch hier trifft der Spruch zu: „Viele Hände schnelles Ende“, für 40 Meter Zaun! Der neue Zaun ist auch viel ansehnlicher als der über 40 Jahre alte Maschendrahtzaun. Im Zweckverband des Freizeitbades Brohltal werden schon Überlegungen getroffen, ggf. die restlichen 160 Meter Maschendrahtzaun auch in einen robusteren und schöneren Stabgitterzaun in den folgenden Jahren zu ersetzen.

Es gibt aber noch vieles in diesem Jahr zu tun bevor die Badesaison am Pfingstsamstag, 4. Juni, losgeht. Nachdem schon freiwillige Helfer aus dem Ausschuss des Zweckverbandes das defekte Kinderplanschbecken entfernt haben, muss der alte Planschbeckenboden und Rohrleitungen entfernt und neue Rohrleitungen verlegt werden. Das 20 Jahre alte schöne Planschbecken war in die Jahre gekommen und eine Reparatur unwirtschaftlich. Daher wird hoffentlich im Sommer ein neues Planschbecken zur Verfügung stehen.

Auch Teilstücke der Liegewiesen entlang des neuen Zauns und Schäden durch Wildscheine müssen eingeebnet und neu ausgesät werden. Diese Arbeiten werden durch die Gemeindearbeiter aus Kempenich nach der Kempenicher Kirmes übernommen. Diese Aufteilung der Arbeiten war untereinander abgesprochen und koordiniert.

Der alljährliche Frühjahrsputz durch freiwillige Helfer findet dieses Jahr am Samstag, 21. Mai ab 10 Uhr statt. Es gibt viel zu tun, Jung und Alt sind aufgefordert, sich ehrenamtlich für die Verschönerung des Bades einzusetzen. Die Becken und das Umfeld des Bades werden vom Betriebspersonal des Bades um Elke Becker gereinigt und für den Badbetrieb fit gemacht. Wilfried Hedrich und Ralf Krayer sind mit dabei, die Inbetriebnahme der Technik in Gang zu setzen, damit eine hoffentlich erfolgreiche Badesaison ohne Corona-Einschränkungen starten kann. Diese Arbeiten müssen jedes Jahr verrichtet werden. Doch die grenzübergreifende kommunale Zusammenarbeit der beiden beteiligten Gemeinden Kempenich u. Weibern sowie dem Betriebspersonal funktioniert sehr gut und wird in jeglicher Hinsicht von der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal bestens unterstützt.

Die Badbetreiber hoffen zum Start der Badesaison am Pfingstsamstag, 4. Juni auf gutes Badewetter und viele Gäste für die kommende Saison.